Identität, Natur, Mensch, Landschaft, Wohlbefinden, Entwicklung: die Stärken eines Landes, das es zu entdecken gilt – oder in das man gerne zurückkehrt Warum man im Trentino gut lebt
Von Umwelt und Verkehr über Kultur und Gesundheit, von Bildung bis hin zu Arbeit und Freizeit: Unabhängig von den verwendeten Indikatoren und den betrachteten Bereichen wird die Lebensqualität im Trentino von externen Beobachtern stets an die Spitze der italienischen und europäischen Ranglisten gesetzt. Dies gilt selbstverständlich sowohl für die Einwohnerinnen und Einwohner als auch für die Besucherinnen und Besucher. Ob für ein paar Tage in der Natur, zum Sporttreiben, zum Genießen der guten Küche oder vielleicht zum Studieren, um einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen oder eine Familie zu gründen – das Trentino ist in jeder Hinsicht eine richtige Wahl. Denn im Trentino lebt man gut. „Lebensqualität“ ist ein weit gefasster und vielschichtiger Begriff. Er lässt sich anhand von Zahlen und Prozentsätzen beschreiben, etwa dem Pro-Kopf-BIP (44.240 Euro, 31 % mehr als der nationale Durchschnitt laut ISPAT, dem Landesstatistikinstitut) oder der Beschäftigungsquote (über 72 %, gegenüber 62 % im italienischen Durchschnitt) oder der Anzahl innovativer Unternehmen, die sich hier ansiedeln. Doch er muss auch weniger greifbare Faktoren berücksichtigen.
Von entscheidender Bedeutung ist daher das Vorhandensein hochwertiger Infrastrukturen: Straßen, Eisenbahnlinien, Radwege, Glasfasernetze in Kombination mit funkbasierten Netzen sowie politische Maßnahmen, die das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger fördern. Sie ermöglichen es allen – Frauen und Männern, jungen und älteren Menschen, langjährigen Einwohnern, temporären Besucherinnen und Besuchern sowie „neuen Trentinerinnen und Trentiner“ –, ihre eigenen Träume zu verwirklichen.
Die Sonderautonomie des Trentino spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie erlaubt es, den Großteil der Entwicklungshebel auf lokaler Ebene zu steuern – im Einklang mit der nationalen und europäischen Ebene – und bei Bedarf rasch einzugreifen, mit maßgeschneiderten Gesetzen, schnellen Entscheidungen und Investitionen, die den tatsächlichen Erfordernissen entsprechen. Die Autonomie ermöglicht es dem Trentino zudem, seine Identität als alpines Grenzland zwischen der italienischen und der deutschsprachigen Welt zu stärken. Eine Identität, die Neugier weckt und anzieht, die sich ständig erneuert, um mit der Zeit Schritt zu halten, ohne die Verbindung zur Vergangenheit zu verlieren, und die sich in einer gepflegten Landschaft, einem ausgeprägten Bürgersinn sowie in einer Haltung der Offenheit, des Dialogs und des Austauschs widerspiegelt. In der Wertschätzung dessen, was schön ist und Bestand haben soll.
Geschützte und bewahrte Umwelt
Drei Naturparks und ein System geschützter Gebiete, das auch zehn Schutzgebietsnetzwerke, 154 Natura-2000-Gebiete, die Dolomiten als UNESCO-Weltnaturerbe (Brenta-Gruppe und Paneveggio–Palagruppe) sowie das UNESCO-Biosphärenreservat Alpi Ledrensi & Judicaria umfasst: Über 30 % des Trentiner Territoriums stehen unter einer Form des Umweltschutzes. Doch Schutz ist in diesen Bergen und Tälern nicht nur eine Frage von Regeln und Verboten, sondern vielmehr eine seit Jahrhunderten von den ansässigen Gemeinschaften gelebte Lebensweise – im Bewusstsein, dass Mensch und Umwelt Verbündete sind und nicht ohne einander existieren können.
Diese Sichtweise findet auch auf supranationaler Ebene Anerkennung: Das gesamte System des Tourismus und der Schutzgebiete stellt sich regelmäßig Zertifizierungsverfahren wie der CETS (Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus), um diese zu erlangen oder zu bestätigen.